TCM - Traditionelle chinesische Medizin


„ Errichte den Pfosten unter der Sonne
und der Schatten erscheint sofort“

Lieblings Zitate von Dr.Tan`s San Diego, Kalifornien!

Was ist TCM

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine ganzheitliche Heilmethode mit einer Tradition von ca. 4000 Jahren.

Sie betrachtet den Menschen als Gesamtheit, als Abbild natürlicher Harmonie, aufgespannt zwischen zwei Gegenpolen Yin und Yang, plus und minus, schwarz und weiß,
Tag und Nacht und zwischen Himmel und Erde.

Wenn die Gegensätze in Harmonie sind, dann herrscht Gesundheit. Gerät eine der Seiten außer Gleichgewicht, verliert der Körper die gesunde Balance und es herrscht Krankheit!

Das Grundprinzip der TCM befasst sich mit der vorbeugenden Erhaltung der Gesundheit des Menschen und beschränkt sich nicht darauf, Krankheiten zu kurieren.

Das Zusammenspiel zwischen Yin und Yang bringt die universelle Lebensenergie Qi (Chi) hervor, die über 12 Hauptleitbahnen (Meridianen) den ganzen Körper durchströmen.

Diese Leitbahnen stehen mit fünf Funktionskreisen in Verbindung,
die nach Organen benannt sind: Leber, Herz, Magen/Milz, Lunge und Niere). Diese Organe dürfen aber nicht mit den in der westlichen Medizin gebräuchlichen Begriffen gleichgesetzt werden.
Auf jeder Leitbahn gibt es bestimmte Zugangs-Punkte zum Qi, über die sich alle Störungen behandeln lassen.

TCM ist ein Oberbegriff und beherbergt in sich mehrere Vorgehensweisen bzw. Methoden, den Qi zu beeinflussen.

Dazu gehören: Diätetik, Kräutertherapie, Akupunktur, Tuina.
TCM stellt sich als ein eigenständiges Medizinsystem dar und beschäftigt sich mit dem Vorbeugen und Heilen vieler Krankheiten!

Für welche Erkrankungen ist TCM geeignet?


Erkrankungen des Stütz- und Bewegungssystems:
Gelenkschmerzen, Gelenkentzündung (Arthritis), Rückenschmerzen, Bandscheibenschaden, Rheumatische Erkrankung, Muskel- und Weichteilschmerzen, Ischias Schmerzen, lumbosakrale Schmerzen, Schulter-Arm-Syndrom.


Neurologische Erkrankungen:
Kopfschmerzen, Migräne, Nervenschmerzen, Trigeminusneuralgie (Gesichtsschmerzen), Herpes Zoster(Gürtelrose), Phantomschmerzen, Polyneuropathie, Parästhesie (Empfindungsstörung), Lähmungen, Fazialisparese (Gesichtslähmung), Zerebrale Anfallsleiden, Schwindel.

Psychische und psychosomatische Störungen:
Depressive Verstimmung, Schlafstörung, Erschöpfungszustände (Burn-Out Syndrom), Unruhezustände, Angstzustand, Nachtschweiß.


Bronchiopulmonale Erkrankungen:
Akute- und chronische Bronchitis, Asthma, Erkältung, Infektanfälligkeit.


Herz-Kreislauf-Erkrankungen:
Herzrhythmusstörungen, Hypertonie, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen, Ödeme.


Verdauungsorgane (Magen-Darm Beschwerden):
Zungenbrennen, Mundtrockenheit, Entzündungen der Mundschleimhaut, Schluckbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Schluckauf, Bauchschmerzen, Sodbrennen (Reflux), Appetitlosigkeit, Gallensteine, Gallenblasenentzündung, Blähungen, Verstopfung, Durchfall, Reizdarm, Magengeschwür, Zwölffingerdarmgeschwür, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Hepatitis.


Urologische Erkrankungen:
Blasenentzündung (Zystitis), Nierenentzündung, Steinleiden, Prostataentzündung (Prostatitis), Prostatavergrößerung, Reizblase, Harninkontinenz, Enurese nocturna (Bettnässen), Impotenz.


Gynäkologische Erkrankungen:
Periodenschmerzen, Blutungsstörungen, Zysten, Endometriose, Zyklusstörungen, Prämenstruelles Syndrom, Myome, Ausfluss, Wechseljahrbeschwerden, Brustbeschwerden, Mammakarzinom, Kinderwunsch, Schwangerschaftsbeschwerden, Geburtsvorbereitung, Stillprobleme.


Kindererkrankungen:
Infektanfälligkeit, Fieber, Fieberkrämpfe, Bronchitis, Asthma bronchiale, Magen-Darm Beschwerden, Ernährungsstörung, Entwicklungsstörungen, Essstörungen, Bettnässen, ADHS, Zerebrale Anfallsleiden, Weinen in d. Nacht, Schwitzen in d. Nacht.


Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen:
Pollinosis (Heuschnupfen), Rhinitis, Nasenblutung, Nasennebenhöhlen Entzündung (Sinusitis), Tonsillitis, Hörsturz, Ohrgeräusche (Tinnitus), Otitis (Mittelohrentzündung), Schwerhörigkeit, Schwindel.


Hauterkrankungen:
Ekzem, Juckreiz, Gürtelrose, Neurodermitis

Körperakupunktur

Die Körperakupunktur ermöglicht Heilung und Linderung von Erkrankungen durch Stimulation festgelegter Punkte auf Körperenergieflusslinien (Meridianen) mit feinen Nadeln. Die Methode entstammt der Traditionellen Chinesischen Medizin und wird dort seit Jahrtausenden praktiziert.

Von den ca. 362 Akupunkturpunkten des menschlichen Körpers werden, je nach Diagnose, vier bis zehn Punkte ausgewählt.

Nach der Heilpraktikerausbildung habe ich mich zusätzlich nach einer weiterführenden 3-jährigen intensiven Ausbildung in der Akupunktur nach der Traditionellen Chinesischen Medizin von 2005 bis 2008 durch intensive Fortbildungen und einen Lehrgang an der renommierten Universität für Akupunktur in Cheng-du, China, seit 2007 auf dieses Teilgebiet der TCM spezialisiert und verfüge über die Kenntnisse, nach einer ausführlichen Anamnese individuell die richtigen Akupunkturpunkte auszuwählen und korrekt zu platzieren.

Wie wirkt Akupunktur?
Tausende wissenschaftliche Untersuchungen haben die Wirksamkeit der Akupunktur mit großem Nachdruck belegt. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Akupunktur sowohl über das Nervensystem, als auch über die Hormone ihre durchblutungssteigernde, muskelentspannende und schmerzlindernde Wirkung entfaltet. Außerdem tritt eine Harmonisierung der Psyche und des unbewussten Nervensystems ein.


Diese Phänomene kommen folgendermaßen zustande: Der Stichreiz wird über das Nervensystem in das Rückenmark und ins Gehirn weitergeleitet. Dort kommt es zu einer Beeinflussung von Nerven-Schaltstellen. Dadurch wird die Schmerzweiterleitung in das Großhirn vermindert, die Muskelspannung positiv beeinflusst, die Durchblutung der verschiedenen Körperareale angeregt und vieles mehr. Zusätzlich wird der Stichreiz in einigen Fällen über das Rückenmark direkt auf innere Organe weitergeleitet, die in ihrer Funktion angeregt werden.


Im Gehirn kommt es, wie bereits erwähnt, zu einer Verschiebung bei gewissen Hormonen und nervenbeeinflussenden Substanzen wie dem Serotonin oder den Endorphinen. Durch diesen Effekt erklärt es sich, dass ein Patient nach der Akupunktur üblicherweise ruhig, entspannt und im unbewussten Nervensystem harmonisiert ist.
Besonders wichtig ist die Erkenntnis der Forschung, dass die Akupunktur bei richtiger Anwendung absolut keine Nebenwirkungen mit sich bringt.


Wann wird Akupunktur eingesetzt?
Bei allen gestörten Funktionen des Organismus kann Akupunktur regulierend eingreifen. Bei zerstörten Strukturen (wie schweren Abnutzungen, Hirnschlag, Herzinfarkt usw.) kann sie allerdings nur lindern.


Die Akupunkturbehandlung wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei folgenden Erkrankungen empfohlen:


  • Schmerzen aller Art, besonders bei: Kopfschmerzen und Migräne, Schulter-Arm-Syndrom, Tennisellbogen, Kreuzschmerzen und Ischialgien, Gelenksschmerzen und Arthritis
  • Erkältungskrankheiten und Nasennebenhöhlenentzündungen, Bronchitis und Asthma bronchiale
  • Trigeminus-Neuralgie, Gesichtslähmung und Meniere-Krankheit
  • Verstopfung, Durchfall, Koliken, Gastritis
  • Allergien, Gewichtsreduktion und Raucherentwöhnung
  • Hormonstörungen, Regelbeschwerden, Schlafstörungen
  • Durchblutungsstörungen, allgemeine Krankheitsanfälligkeit, Müdigkeit, Energielosigkeit, Vegetative Dystonie, Nervosität, Unruhe, «schwache Nerven», depressive Verstimmung

Wie sind die Erfolgsaussichten der Akupunkturbehandlung?

Bei den oben erwähnten Erkrankungen sind die Erfolgsaussichten als gut bis sehr gut einzustufen. Bis zu 90 % der Patienten erfahren eine Linderung ihrer Beschwerden. Durch die Kombination der Klassischen Akupunktur mit der effektiven Störherdausschaltung der Aurikulomedizin können aber beste Ergebnisse erreicht werden. Oft tritt bereits nach der ersten Behandlung eine deutliche Besserung ein, die sich dann von Mal zu Mal stabilisiert.

Ohrakupunktur

Diese Form der Akupunktur ist eine Behandlungsmethode der so genannten Aurikulotherapie.

Es handelt sich hierbei, losgelöst von der chinesischen Akupunktur, um eine eigenständige Methode.


Hier wird davon ausgegangen, dass Ohrregionen bestimmten Körperorganen zuzuordnen sind. 


Der gesamte menschliche Körper wird dadurch vom Ohr widergespiegelt.


Die Ohrakupunktur ist somit ein in sich geschlossenes System und kann unabhängig von der Körperakupunktur auch zusätzlich angewendet werden.


Wie bei der Körperakupunktur werden empfindliche Punkte am Ohr mittels Nadelreiz stimuliert.

Elektroakupunktur

Bei diesem Verfahren verbinden sich die Grundlagen der Chinesischen Akupunkturmit mit der modernen Technik.

Die Akupunktur-Punkte werden mit elektrischen Impulsen auf der Hautoberfläche stimuliert, wobei keine Nadeln verwendet werden.
Deshalb ist diese Methode auch bei Angstpatienten geeignet,
welche gern auf die Einstiche der Akupunkturnadeln verzichten möchten.


Bei Kindern hat sich die Elektroakupunktur ebenfalls bewährt.
Wie bei der Nadelakupunktur, wird die Schmerzleitung gehemmt und blockierte Energie kann wieder frei fließen.

Kosmetische Akupunktur

Diese besondere Kunst der Akupunktur ist weitaus mehr als ein kosmetisches Verfahren.

Organische und psychosomatische Disharmonien äußern sich nicht ausschließlich durch Krankheitssymptome, sondern nehmen auch starken Einfluss auf das Hautbild.


Mit Hilfe der Akupunktur werden solche Disharmonien individuell ausgeglichen, um den Hautstoffwechsel anzuregen und die Kollagen-Produktion im Bindegewebe zu steigern.


Aus diesem Grund wird die kosmetische Akupunktur auch zur Behandlung von Cellulite sowie zur allgemeinen Gewebsstraffung angewandt

Moxibustion

Mit Hilfe des Beifußkrauts wird Akupunkturstellen und Körperarealen Wärme zugeführt.

Beifußkraut hat die Eigenschaft, lange zu glimmen und gibt kontinuierlich starke Hitze ab.


Aufgesetzt auf die Akupunkturnadeln entsteht diese Form der Wärme und Phytotherapie.


Der Gewebsstoffwechsel wird aktiviert und die Durchblutung gefördert.


Bestimmten Erkrankungen, wie zum Beispiel Rückenbeschwerden, gynäkologische Beschwerden, oder ein schlechtes Immunsystem, werden gegengesteuert und somit deren Symptome verbessert und gelindert.

Schröpfmassage

Es handelt sich um eine Behandlungsmethode, bei der das Ausleiten von krankmachenden Faktoren im Mittelpunkt steht.

Schröpfgläser werden mittels Vakuum auf der Haut (meist im Rückenbereich) angebracht und saugen sich durch den Unterdruck auf der Haut fest.


Die einzelnen Hautpartien werden intensiv durchblutet, Gewebe und Muskulatur lockern sich und der Patient bekommt ein Gefühl tiefer Entspannung.


Das Schröpfen hat Einfluss auf die Sauerstoffversorgung und über die Hautreflexzonen  auch auf erkrankte Organe.


Bei allgemeinen Schwächezuständen verschafft diese Heilmethode Linderung und Erholung.

Regenerationstherapie
Bei der Regenerationstherapie handelt es sich um eine Wiedemann-Therapie.

Sie regt die körpereigenen Abwehrkräfte an und aktiviert die Organfunktionen, ohne den Körper mit schweren chemischen Medikamenten zu belasten. Sie eignet sich deshalb besonders für eine umfassende Regeneration und Revitalisierung im Sinne einer biologischen Ganzheitsbehandlung.


Die Grundlage dieser speziellen Kur ist die Fähigkeit des Körpers, sich selbst zu kurieren, indem man dem Körper Seren und Vitalstoffe zuführt, um ermüdete oder erkrankte Organe wieder zu normalen Funktionen zu bringen. Regeneration ist keine Aufputschung und auch keine symptomatische Behandlung. Regeneration stärkt und weckt die eigenen Kräfte und kann Anfälligkeiten für Erschöpfungszustände, Infektionen und Krankheiten mindern. Regenerierte fühlen sich oftmals wie "neugeboren" und verspüren Wohlbefinden, Vitalität und das Verlangen nach geistiger und körperlicher Leistung, empfinden mehr Lebensfreude und Lebensmut.


Die Regeneration dient vor allem auch als Grundtherapie zur wirkungsvollen Unterstützung von anderen Behandlungsformen bei den verschiedensten Krankheiten. Die Behandlung umfasst insgesamt 10 Anwendungen innerhalb von ca. 3 bis 5 Wochen. Dabei werden nach einer eingehenden Anamnese die für Sie abgestimmten Medikamente ausgewählt und intramuskulär injiziert. Die Injektionen müssen insgesamt 10x im Abstand von 2-3 Tagen verabreicht werden. Diese Therapie kann durch die begleitende Einnahme von homöopathischen Mitteln wirksam unterstützt werden.


Indikation / Krankheitsbild / Anwendungsgebiet zur Regenerationstherapie:


  • Alterungsbedingte Funktionsminderung von Organen und Organsystemen
  • Asthma bronchiale, chronische Bronchitis
  • Chronisch degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Chronisches Müdigkeitssyndrom
  • Herz - und Kreislauferkrankungen, Durchblutungsstörungen
  • Immunmangelzustände • Neurologische Erkrankungen
  • Verbesserung des psychischen Wohlbefindens und der Lebensqualität
  • bei Wechseljahr-Beschwerden


Regeneration heißt Ursachen zu behandeln, nicht Symptome zu unterdrücken. Damit haben wir einen bedeutenden Schlüssel, als Drehpunkt für Krankheit und Altern. Alle Substanzen werden gezielt auf die Bedürfnisse und die jeweilige Erkrankung des einzelnen Patienten abgestimmt.

TCM - Beratung und Kosten

  • Erstuntersuchung nach TCM 50,- € (50 Min.)
  • Erstuntersuchung nach TCM jede weitere 15 Min. 10,- €
  • Kräuteranamnese 65,- €
  • Erstuntersuchung und 1. Akupunktur 95,- €
  • Jede weitere Akupunktur inkl. Infrarotbehandlung 45,- €
  • Elektro-Akupunktur 25,- €
  • Schröpfen inkl. Infrarotbehandlung 23,- €
  • Schröpfmassage 28,- €
  • Moxibustion 23,- €
  • Injektion intramuskulär 8,- €
  • Regenerationstherapie 265,- € 


Für die Erstuntersuchung nach TCM sowie für die erste Akupunkturbehandlung veranschlagen wir ca. 1 Stunde. Diese Zeit benötigen wir, um im Gespräch mit Ihnen die Grunderkrankung zu erkennen.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist möglich, muss aber im Einzelfall individuell bei der eigenen KV erfragt werden.